Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Umbau: das Wohnmobil möglichst vollständig elektrisch zu betreiben. Nach dem Experiment mit einem Absorberkühlschrank — zu viel Energie fürs Konzept — kam ein Haushalts-Kompressorkühlschrank hinein, und damit begann die nächste Evolutionsstufe. Heute liefern 960 Wp Panasonic-Solarmodule auf dem GFK-Dach den Strom; die Halterungen dafür hat Marcel aus Edelstahl selbst konstruiert. Das Bordnetz arbeitet mit 24 Volt, Herzstück ist ein Victron MultiPlus mit 5.000 Watt.

Beim Speicher wollte Marcel irgendwann keine Standardlösung mehr: Er bestellte EVE-LiFePO₄-Zellen direkt aus China und baute seine Batteriebänke selbst. Drei getrennte Bänke aus jeweils acht 3,2-V-/280-Ah-Zellen stehen heute im Bus — nominell rund 21,5 kWh. Gekocht wird ausschließlich elektrisch: Induktionskochfeld, Backofen, Kaffeevollautomat; ein neues dreiflammiges Induktionskochfeld wartet schon auf den Einbau. Die Solaranlage arbeitet mit Victron-SmartSolar-MPPT-Technik, während der Fahrt lädt derzeit ein Votronic-Ladebooster (24 V / 25 A) — ein neuer Victron 24 V / 50 A liegt bereits bereit. Denn fertig ist so ein Fahrzeug eigentlich nie.