Da unser Ausbau modular bleiben soll, wollten wir auch die Stromversorgung möglichst flexibel halten. Feste Einbauten sind im ë-Spacetourer außerdem nicht nur aufwendig, sondern wegen des begrenzten Platzes auch schwer unterzubringen.

Deshalb nutzen wir eine Powerstation mit 12-Volt-Ausgang, USB-C, 230-Volt-Steckdosen und Solareingang. Sie lässt sich schnell ein- und ausbauen, bei Bedarf an die Möbel anschließen und liefert auch genug Leistung zum elektrischen Kochen.

Unsere Wahl fiel auf die Anker SOLIX C2000 Gen 2 mit 2.048 Wh Kapazität. Mit rund 18,9 kg sowie Abmessungen von etwa 45,9 × 25 × 25,7 cm ist sie vergleichsweise kompakt und findet unter dem Bett im Kofferraum Platz.

12 Volt für Küche und Licht

Kühlschrank, Beleuchtung und Wasserpumpe werden über eine separate 12-Volt-Sicherungsbox in den Möbeln versorgt. Diese Sicherungsbox ist über Powerpole-Stecker mit dem 12-Volt-Ausgang der Powerstation verbunden.

Wenn die Möbel ausgebaut werden sollen, reicht es daher aus, diese Steckverbindung zu trennen. Die Verkabelung kann im jeweiligen Modul bleiben, und der Ausbau ist schnell erledigt.

Erweiterungen folgen

Die 230-Volt-Versorgung führen wir derzeit ganz unkompliziert mit einer Mehrfachsteckdose nach vorne, wo sie vor allem zum Kochen genutzt wird.

Bei einem nächsten Werkstatttermin möchten wir ein oder zwei Steckdosen sowie USB-C-Anschlüsse in die Seitenwand des Kleiderschranks integrieren. Geplant sind außerdem ein bis zwei LED-Leisten an der Decke und eine zusätzliche Außenleuchte. Damit soll der Bus abends noch etwas wohnlicher werden, ohne das einfache und herausnehmbare Konzept aufzugeben.

Laden des Fahrzeug Akkus

Die meiste Zeit laden wir auf Reisen an Schnellladesäulen. Bei Freuden und Bekannten und in besonders abgelegegenen Gegenden laden wir über eine mobile Wallbox. Wir haben einen "Juice Booster" mit diversen Adaptern für Schuko, Starkstrom und Campingsteckdose. Damit kann das Auto mit bis zu 11kW laden (meistens laden wir allerdings deutlich langsamer wenn wir eh über Nacht stehen).