Nicht jeder Ausbau startet mit einem makellosen Fahrzeug. Die Wohnkabine wurde früher von anderweitig genutzt: Überall waren noch massive Halterungen und alte Metallkästen verbaut — speziell verschraubt, genietet oder mit Kleber dauerhaft befestigt. Der Rückbau hat einige Tage (und Nerven) gekostet.

Auch Boden und das „U" waren mit dünnen Gummimatten beklebt, dank Jahrzehnte altem Kleber sehr mühselig zu entfernen. Darunter kam eine Holzplatte zum Vorschein, die abgeschliffen und lackiert werden musste. Dazu zwei lange Deckenstreben, mehrere Kabelstränge, Staukästen und massive Streben im Heck: alles raus. Ergebnis nach rund vier Monaten Ausmisten: die Kabine ist etwa 200 Kilogramm leichter — und bereit für den Aufbau.