Wir haben bewusst auf leichte Materialien gesetzt: Lightweight-Solarmodule auf dem Dach, für den Möbelbau E-Wood/PA/E-Wood in Stärken von 3 bis 15 mm.

Zuerst kamen aber die ersten Löcher ins Blech. Wir haben die Heckfenster ausgeschnitten, die Schnittkanten behandelt und die Scheiben eingeklebt. 24 Stunden warten, dann Wasserschlauch drauf. Dicht. Mit jedem Fenster verlor der Winkelschleifer ein Stück Schrecken.

Danach haben wir die Hecktüren gefilzt. Eine klebrige Angelegenheit, aber die erste Arbeit, bei der man abends sofort einen Unterschied sieht.

Die größte Herausforderung war unsere eigene Trennwand zwischen Fahrerraum und Wohnraum. Wir haben bei der riesigen Platte gefühlt fünfzigmal Maß genommen und sie Stück für Stück angepasst, bis sie saß. Beim neuen Dachhimmel lief es genauso: aus einer Holzplatte dem Original nachempfunden, dafür mit Stauraum. Heute verschwindet dort tagsüber unsere Bettwäsche.

Zwischendurch dachten wir, wir installieren mal eben die fehlende Rückfahrkamera. Es wurden mehrere Tage, eine Kodierung des Autoradios und ziemlich viele Nerven.

"Mal eben" gibt es beim Ausbau nicht.