Denn eines haben wir bereits beim ersten Ausbau gelernt: Man kann noch so viel am Schreibtisch planen – was wirklich funktioniert, merkt man erst unterwegs.
Deshalb sind wir schon immer mit dem Fahrzeug unterwegs gewesen, auch als es noch lange nicht fertig war. Wir haben darin gekocht, gelebt, geschlafen und Urlaub gemacht – manchmal ohne Möbel aber mit Bett, fehlenden Verkleidungen, Licht oder Lösungen, die eigentlich nur als Provisorium gedacht waren.
Und genau das ist für uns einer der besten Teile des gesamten Projekts.
Denn unterwegs merkt man schnell, was man wirklich braucht und worauf man Wert legt. Wo fehlt noch eine Schublade? Wo wäre ein zusätzliches Fach praktisch? Welcher Schalter sitzt eigentlich genau an der falschen Stelle? Was funktioniert im Alltag gut und was muss noch einmal überdacht werden?
So entsteht unser Camper nicht nur auf dem Papier, sondern Stück für Stück aus unseren eigenen Erfahrungen.
Unser Ziel ist deshalb nicht einfach ein perfekt ausgebautes Fahrzeug. Wir möchten einen Camper bauen, der wirklich zu uns passt – funktional, robust, gemütlich und bereit für die nächsten Abenteuer.
Darüber hinaus versuchen wir schon alles was wir uns zutrauen auch selber zu bauen.
Und bis dahin gilt: Wir bauen weiter, testen weiter und fahren natürlich auch schon damit los. Denn fertig wird so ein Projekt wahrscheinlich sowieso nie ganz.
Selbstausbau Academy
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